Designer arbeitet am Laptop an einer Website

Wenn du gerade eine neue Website planst, stösst du früher oder später auf drei Namen: WordPress, Wix und Squarespace. Alle drei können eine gute Website bauen. Die Frage ist nicht «welches ist besser», sondern «welches passt zu deinem Business». Hier ein ehrlicher Vergleich ohne Werbesprache.

Wix und Squarespace: schnell, aber mit Leine

Wix und Squarespace sind sogenannte «Website-Baukästen». Du mietest quasi einen Platz auf deren Plattform, ziehst Elemente per Drag-and-Drop zusammen, und alles läuft über den Anbieter – Hosting, Design-System, Updates, alles aus einer Hand.

Vorteile: schneller Einstieg, kein technisches Wissen nötig, alles inklusive.

Nachteile: Du bist an den Anbieter gebunden (Vendor-Lock-in). Willst du später wechseln, kannst du deine Website nicht einfach «mitnehmen» – du fängst bei einem neuen Anbieter praktisch bei null an. Auch bei individuellem Design, komplexeren Funktionen oder wenn die Seite mit deinem Business mitwachsen soll, stossen Baukästen schneller an Grenzen als man denkt.

WordPress: mehr Freiheit, dafür braucht es einen Partner

WordPress ist kein Baukasten eines einzelnen Anbieters, sondern eine offene Software, die rund 40% aller Websites weltweit antreibt. Du kannst Hosting, Design und Funktionen frei kombinieren und bist nicht an einen einzigen Konzern gebunden.

Vorteile: volle Kontrolle über Inhalte, Code und Daten, riesiges Ökosystem an Erweiterungen, kein Anbieter kann dir «den Stecker ziehen». Wechselst du den Hosting-Anbieter oder die Agentur, nimmst du deine Website einfach mit.

Nachteile: Du brauchst jemanden, der sich um technische Wartung, Sicherheitsupdates und Backups kümmert – entweder du selbst oder ein Partner, der das für dich übernimmt.

Was heisst das für dein KMU?

Wenn du eine sehr einfache Seite brauchst, die du komplett selbst pflegen willst, und dir Unabhängigkeit egal ist: Wix oder Squarespace können reichen.

Wenn du planst, dass deine Website mit deinem Unternehmen mitwächst – mehr Seiten, ein Onlineshop, eine mehrsprachige Version, individuelles Design, gute SEO-Basis – lohnt sich WordPress meistens langfristig mehr, gerade weil du nicht in ein paar Jahren wieder bei null anfängst, wenn du wechseln willst.

Fazit

Es gibt keine pauschal «richtige» Lösung – aber es gibt die richtige Lösung für dein Business. Wenn du unsicher bist, was für dein KMU sinnvoll ist, sprich unverbindlich mit uns – wir sagen dir ehrlich, was für deinen Fall am meisten Sinn ergibt, auch wenn die Antwort nicht immer «WordPress» lautet.

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