Person macht sich Notizen bei der Unternehmensplanung

«Was kostet eine Website?» ist eine der ersten Fragen, die uns Schweizer KMU stellen – und eine der Fragen, auf die es die unehrlichsten Antworten gibt. Viele Agenturen nennen erst einen Preis, nachdem sie ein 45-minütiges «Beratungsgespräch» geführt haben. Wir finden, das geht auch transparenter. Hier ist eine ehrliche Einordnung.

Die grobe Preisspanne

Für eine solide, professionelle KMU-Website in der Schweiz bewegen sich die Kosten grob in diesen Bereichen:

  • Einfache Visitenkarten-Website (bis 5 Seiten): ab ca. 800–1’200 CHF
  • Business-Website mit individuellem Design (bis ca. 12 Seiten): ca. 1’400–3’500 CHF
  • Website mit Shop, Buchungssystem oder Mehrsprachigkeit: ab ca. 4’000 CHF aufwärts

Diese Zahlen sind Richtwerte für WordPress-basierte Websites. Individuell programmierte Lösungen ohne CMS-Baukasten liegen meist deutlich höher.

Was den Preis wirklich beeinflusst

Anzahl und Komplexität der Seiten. Eine Startseite, Über-uns, Leistungen, Kontakt – das ist Standard. Individuelle Landingpages, ein Blog, mehrere Sprachen oder ein Mitgliederbereich treiben den Aufwand nach oben.

Individuelles Design vs. Template. Ein angepasstes Design, das zu deiner Marke passt, kostet mehr Zeit als ein Standard-Theme mit ausgetauschtem Logo – ist aber meistens auch das, was dich von der Konkurrenz abhebt.

Content-Erstellung. Lieferst du eigene Texte und Bilder, spart das Zeit. Muss die Agentur Texte schreiben, Fotos organisieren oder ein Fotoshooting koordinieren, kostet das extra.

Hosting und Wartung. Eine Website ist nie «einmal bauen, fertig». Sicherheitsupdates, Backups und technische Betreuung laufen meist über ein jährliches oder monatliches Wartungspaket – oft zwischen 200 und 600 CHF pro Jahr, je nach Umfang.

Worauf du bei einer Offerte achten solltest

Eine seriöse Offerte sollte klar aufschlüsseln, was enthalten ist: Anzahl Unterseiten, Hosting-Dauer, ob SEO-Grundlagen inklusive sind, wie viele Korrekturschleifen im Preis stehen und was danach zusätzlich kostet. «0 CHF versteckte Zusatzkosten» klingt nach einem Marketingspruch, ist aber genau das, was du einfordern solltest – am besten schriftlich.

Frag auch, wem die Website am Ende gehört. Bei manchen Baukasten-Lösungen (Wix, Squarespace) bist du an den Anbieter gebunden. Bei WordPress bekommst du in der Regel vollen Zugriff auf Code, Datenbank und Inhalte – du kannst also jederzeit den Anbieter wechseln, ohne bei null anzufangen.

Fazit

Eine gute KMU-Website muss nicht das ganze Marketingbudget auffressen, aber der billigste Anbieter ist selten der beste – vor allem, wenn Hosting und Support nach dem ersten Jahr plötzlich teuer werden. Wenn du eine konkrete, transparente Offerte für dein Projekt möchtest, meld dich unverbindlich bei uns.

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