Barrierefreiheit klingt nach einem Thema für grosse Konzerne oder öffentliche Verwaltungen – ist aber auch für KMU-Websites relevanter, als viele denken.
Was Barrierefreiheit im Web bedeutet
Eine barrierefreie Website lässt sich auch von Menschen mit Sehbeeinträchtigung, motorischen Einschränkungen oder anderen Behinderungen problemlos nutzen. Das betrifft zum Beispiel ausreichende Farbkontraste, gut lesbare Schriftgrössen, Bedienbarkeit per Tastatur und Alternativtexte für Bilder.
Warum sich das lohnt – auch geschäftlich
Ein relevanter Teil der Bevölkerung ist in irgendeiner Form von Einschränkungen betroffen – wer diese Nutzergruppe ausschliesst, verschenkt potenzielle Kunden. Ausserdem verbessern viele Barrierefreiheits-Massnahmen die Nutzererfahrung für alle: gute Kontraste helfen auch bei Sonnenlicht auf dem Handy-Display, klare Struktur hilft auch gestressten Nutzern, die schnell etwas finden wollen.
Auch für Google spielt das eine Rolle: Viele Barrierefreiheits-Kriterien überschneiden sich direkt mit guten SEO-Praktiken, etwa saubere Überschriftenstruktur und aussagekräftige Alternativtexte für Bilder.
Einfache erste Schritte
- Ausreichenden Kontrast zwischen Text und Hintergrund sicherstellen
- Alternativtexte für alle wichtigen Bilder hinterlegen
- Klare, konsistente Navigation ohne versteckte Menüs
- Schriftgrössen nicht zu klein wählen
Barrierefreiheit ist kein Alles-oder-nichts-Thema – jeder Schritt in diese Richtung verbessert die Website spürbar für alle Besucher. Wir berücksichtigen diese Punkte bei jedem Projekt von Anfang an.


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